Aktuelle

Ausstellungen und Projekte

 
Box in the Box
Jubiläumsausstellung der ThalwilerHofKunst zur 50. Auflage der ArtBox

Tahlwil/Schweiz Ausstellungsdauer:
von 03.02.2012 bis 20.04.2012

 
 
NEUERWERBUNGEN - TEIL 1
Malerei Plastik Objekte
Museum Junge Kunst Frankfurt/Oder im Rathaushalle/Festsaal
Marktplatz1
29.01.2012 - 08.07.2012
 
 
 
 
Vom Werden und Vergehen
 
Ausschnitt aus dem Tableau Bernauer Straße 2008
 
11.09.11 - 11.11.2011
"studio im hochhaus", Berlin-Hohenschönhausen
mit Beck, Berger, Filtz, Gukema-Augstein, Lyubaskina, Pavlova, Psotta und Schnittmann
 
Doku. Bernauer Straße
 
 
 
 
 
Pleases to meet you - poesie des untergrunds
11.12.10 - 03.03.2011
POESIE DES UNTERGRUNDS
Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins von 1979-89
Lobby of the German House,
New York, Consulate General of the Federal Republic of Germany
 
10 Positionen des Figürlichen
IN DER GALERIA BWA ZIELONA GÓRA 02.- 26.09.2010
Kurator Armin Hauer, Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder)
Wolf Biebl, Kurt Buchwald, Via Lewandowsky, Moritz Götze, A.R. Penck, Uwe Kowski,
Heidrun Rueda, Norbert Bisky, Marioli Brillowskiej,Stephana Balkenhola
 
www.bwazg.pl
 
 

"Poesie des Untergrunds"

12.03.10 - 23.05.10
POESIE DES UNTERGRUNDS
Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins von 1979-89
Städtische Museen Jena / Kunstsammlungen

Das aus diesem Anlass erschienene Buch (Hrsg. Uwe Warnke/Ingeborg Quaas)
"Die Addition der Differenzen" Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins 1979 bis 1989


www.kunstsammlung.jena.de

 
 
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21.11.09 - 7.02.10
POESIE DES UNTERGRUNDS
Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins von 1979-89
Prenzlauer Berg Museum, Berlin

Video
Aktion an der Westseite der Mauer, Potsdamer Platz, am 02.12.89 mit J.Sperling innerhalb der Ausstellung "Zwischenspiele" NGBK

www.poesiedesuntergrunds.de

 

 
   
 
28.11.09 - 14.02.10
POESIE DES UNTERGRUNDS
Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins von 1979-89
Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum, Rheinsberg
 
   
 
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06.11.09 -10.01.2010
DIE ARBEIT
Berlin, studio im hochhaus
mit Georg Krause
   
 
Berliner Zeitung vom 17.11.2009
 
FOTOS AUS DEM KOMBINAT
"Jeder Arbeiter ein Künstler"
 
   
 
   
 
Am 13.12.09 wurde der Dokfilm ENDE DER EISZEIT über den Musiker und Baggerführer Guntermann gezeigt
 
   
 
   
 
   
   
 
Finissage und Gespräch zu den Performences
   
 
   
 
   
 
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FALLMAUERFALL - Grenzüberschreitungen und Grenzerfahrungen im Spiegel der Kunst
6.November - 07. Februar

EPHRAIM-PALAIS
Stadtmuseum Berlin

 

   
 
   
 

24.09.09 -17.01.2010
OHNE UNS!
Dreseden, riesa efau, Motorenhalle, Prager Spitze

Abb.: Dokumentation der Aktion "Maler Machen Musik", Springmühl und Freund, Karl-Marx-Stadt 1985
www.ohne-uns-dresden.de

 
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Ausstellung
"Übergangsgesellschaft"
Porträts und Szenen 1980-1990
von 12. August bis 11. Oktober 2009
Akademie der Künste, Pariser Platz 1

 

 
 
Video
   
 

Ess-MA(h)LE

Ausstellung im studio im hochhaus, Berlin-Hohenschönhausen vom 07.3. bis 13.04.2008 Kuratoren: B.Graf & K. Buchwald

 
 
 
 
 
 
Ausstellung/ Kochbuch volle Version
 
"STUNDS"
Ausstellung im Museum Junge Kunst, Frankfurt/Oder vom 03.06. bis 05.08.2007 mit Claus Bach, Kurator: A.Hauer
 
 
Die Welt als Scheibe & Rohr


Als ich 1988 mit einem Schild "Fotografieren verboten!" auf dem Roten Platz in Moskau stand, war das der Beginn einer Aktion, die 13 Jahre dauern sollte. Während dieser Zeit, in der ich das Fotografieren öffentlich untersagte, habe ich natürlich weiter fotografiert. Ein Verbot reizt zum Widerspruch. Das sah die Volkspolizei 1989 auf dem Alexanderplatz in Ostberlin anders, ich wurde festgenommen.
Parallel entstand eine Arbeit, die auch zu Widersprüchen führte, das Ausblenden. Die Erzeugung von Bereichen in denen nichts zu sehen ist, wirkt wie ein Bildverbot. Die Kritik bezeichnete diese Fotos als Störbilder. Ich empfinde sie als harmonisch. Sie stellen die Einheit zwischen der Sicht- und Unsichtbarkeit her. Um die Legitimität meiner Arbeit zu unterstreichen, habe ich 1993 das Amt für Wahrnehmungsstörung gegründet. Es gibt Bekanntmachungen, Anordnungen und Verbote heraus oder beschäftigt sich mit pseudowissenschaftlichen Untersuchungen. Die komischen Begebenheiten, die ich inszeniere, haben natürlich auch einen ernsten Hintergrund. Ich begann zu experimentieren, und zerlege hypothetisch den Apparat. Eine Scheibe wurde als Blende vor dem Objektiv befestigt, so dass bei jedem Bild der Apparat einen Teil von sich d.h. die Blende, bzw. immer das Gleiche plus etwas Anderes aufnimmt. Um die Relativität des Bildes zu demonstrieren, ging ich zur Aufnahme von Streifenmuster über. Es entstanden Interferenzbilder in der Kamera für die es keine Gegenständlichkeit gibt. Aus den Blenden begann ich dann mannshohe Objekte aus Stahl zu bauen. Ich habe sie Wahrnehmungsinstrumente genannt und zwischen die Ausstellungsbilder gestellt. Als nächstes wurde das Kameragehäuse als begehbare "OM"-Beobachtungsstation eingerichtet und das Objektiv als durchschaubare Hülse verwendet. Mit diesen Röhren konnte ich den Kreis der Wahrnehmung durchbrechen und in den Mikro- bzw. Makrokosmos eindringen. Ich sah neue Welten, Körper und Oberflächen.
Schließlich gelang es mir, Kamera und Benutzer vollständig zusammenzuführen. Ich entwarf eine Kameraröhre, die man aufsetzt, bzw. den Kopf hineinsteckt. Der Röhrenmensch war geboren. Seitdem verbreitet er sich über die ganzen Welt und gründetet neue Staaten und die Röhrenpartei, "Wahl-Alternative Röhre & Mensch", abgekürzt: W.A.R.U.M.

 
Überblick - Konstruktion der Wahrheit
Aktion & Vortrag Vom Bildverbot zum Röhrenmenschen, Symposium am 21.04.2007, Kuratorin: U. Noll

siehe auch Katalog und Dokumentation des Veranstalters (Vortrag in Texte)

www.dtdf.de

 
 
 
"Im Kreis der Wahrnehmung"
Ausstellung in der Galerie Falkenbrunnen, Dresden vom 26.1. bis 03.04.2006 Kurator W. Melzer
aus der Serie "Im Kreis der Wahrnehmung" Olevano und Rom, 2002
Galerie Falkenbrunnen

Installation der Röhrenmenschen und Eröffnungsaktion "Das Wagenrennen"

Eröffnungsrede von Bernde Weise, Chemnitz, unter FORUM bei www.galerie-weise.de

siehe auch www. artfoto-wm.de

 

Das tut Not !

Herbert Roth

Der Ostberliner Bilderstürmer und Fotoverbotsaktivist präsentiert sich im Vorwort zu seiner neuen Ausstellung "Im Kreis der Wahrnehmung" von einer völlig anderen Seite. Er lenkt den Blick nach Innen. Es ist nicht Witz und Desillusionierung, die den selbst ernannten Leiter des Amtes für Wahrnehmungsstörung antreibt, es ist der jungfräuliche Entdecker, das Kind, das die Deutungshoheit beansprucht und abtaucht in eine bisher ungesehene Welt. Anstatt mit eine Scheibe vor der Kamera das fotografierte Bild zu verdecken schaut er diesmal in die Röhre. Der aktionistsche Brecher, der sein künstlerisches Tun gern mit einer pseudowissenschaftlichen Forschung verklausuliert, weiß um die Fragwürdigkeit moderner Aufklärung. Selbsternannte Analysten und Fachleute treten auf in jeder Fernsehshow. Alles ist beweisbar, actio = reactio, die Sprache der Wissenschaft ist in den Alltag eingezogen, jedes Kind, jeder Verkäufer und jeder Banker kennen die Konditionen. Das so besprochene wird nicht wahrer, die Halbwertzeit sinkt, nach mehreren Wochen outet sich ein koreanischer Klonforscher als Betrüger. Da hat es Buchwald einfacher. Als Künstler arbeitet er mit Fiktionen. Er ist ein prädestinierter Fälscher, ein Narzist hinter der Kamera der sich überall nur selber sieht. Als Ossi weiß er Bild und Sprache zu mißtrauen und hat gelernt sich eine eigene Welt zu bauen. Buchwald's Innensicht ist am deutlichsten bei seinen unscharfen Porträts zur Wende und setzte sich fort im black out der schwarzen Scheiben. Das Fotoprojekt "Bilder+Blenden" 1990-2000, und die Serie "Stripes-Interferenzen", scheinen in ihrer analytischen Form das Gegenteil einer inneren Bilderschau zu sein - doch der Schein trügt. Buchwald ist durch und durch von einer anderen Sehnsucht durchdrungen. Spielt er auch den Forscher und Kunstbeamten und mögen seine Aktionen auch an westliche Szenarien erinnern. Er ist ein Röhrenmensch mit Scheuklappen, mit eingeengten Blick, der sich wie ein Golem, wie ein Mutant aus einer anderen Welt durch die Wirklichkeit bewegt. Vielleicht ist er sich in klaren, daß das das Letzte ist, was bleibt, nachdem sich die Zusammenhänge beschleunigen und keiner mehr eine endgültige Antwort weiß. Diese Erkenntnis hat ihn bewogen eine Partei mit dem Kürzel W.A.R.U.M. ins Leben zu rufen. Als 1. Vorsitzender der "Wahl-Alternative Röhre & Mensch" mischt er sich in den Bundestagswahlkampf zwei-null-null-fünf.

Animation

 

Blenden

Stripes

Wegnahmen

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