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Im
einem lebensgroßen "Figurenbild" haben sich die
Schüler/innen der Klasse 8c, der Sekundarschule "Heinrich
Heine" in Lutherstadt-Wittenberg, selbst dargestellt. Es
entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler Kurt Buchwald
aus Berlin, der schon in Wolfen-Nord und Berlin-Lichtenberg ähnliche
Projekte durchgeführt hat. Das Vorhaben in Wittenberg West
wurde im Rahmen des Programs "Stärken vor Ort",
vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen
Union gefördert.
In der Ganztagesschule werden Kinder und Jugendliche mit Körper-,
Sinnes- und Lernbehinderung in Integrationsklassen gemeinsam mit
Gesunden unterrichtet. Produktives Lernen eröffnet ihnen
bei Schwierigkeiten im Regelunterricht eine Alternative zur Erlangung
des Hauptschulabschlusses. Besonderen Wert wird auf das kennenlernen
handwerklicher Tätigkeiten und Praxisnähe gelegt.
Die Mädchen und Jungen hatten im Projekt die Gelegenheit,
über die Beschäftigung mit dem Bild der eigenen Person
verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Wie an einem "roten
Faden" wurden anhand der Herstellung des Figurenbildes verschiedene
Berufsfelder erlebbar: Fotograf/in, Fotomodell, Grafiker/in, Tischler/in,
Maler/in und Ausstellungsgestalter/in. Mit der Selbstdarstellung
vor der Kamera, und der Reduktion des eigenen Bildes auf Sperrholz,
Form und Farbe konnten sich die Schüler/innen ausprobieren
und in Szenen setzen.
Bevor das Figurenbild in der Schule einen Platz findet, wird es
im Fördergebiet, den Wohnumfeld der Schuler/innen im Nachbarschaftstreff
Wittenberg West vom 11.10. bis 07.11.2011 ausgestellt. Bei dieser
Präsentation, werden sie Reaktionen auf ihre Arbeit direkt
erfahren und ein kleines Program zusammenstellen. Eltern, Nachbarn
und Freunde sind am 11.10.11 um 10.30Uhr eingeladen, ihre Leistungen
in Augenschein zu nehmen.
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